Gedichte einer " Unbekannten "


Wie ja bereits mit meiner Seite für junge Maltalente begonnen möchte ich auch die schreibende Zunft nicht vernachlässigen.
Nachfolgend nun einige Gedichte einer ( noch ) unbekannten Dichterin.


Gedichte von  ` Rosa Krebs ´

Inhaltsverzeichnis:
 

Eine Träne für jeden Tag

Der Mond

Ich mag

Der Morgen danach

Beim Schlafengehen

Träume

Gestern, heute, morgen

Der Himmel in mir

Tanz der Liebe

Sehnsucht

Der Schrei

Zauber

Für Dich allein

Das alte Jahr - ein neues Jahr

Bitte

Sehnsucht

Verwundet

Laß mich

Wenn Du da bist

Winternacht

Erinnerung

Leb wohl

Geliebter


 
 

Eine Träne für jeden Tag

Tränen - Zeichen der Freude

Sieh nur das Kind unter´m Tannenbaum,

endlich erfüllt sich ein großer Traum.

Vorbei sind die Zweifel, das Warten, das Hoffen!

Da rollt sie, die Träne, Erleichterung still,

weil es die Seele so will.

Tränen - Zeichen des Glücks

Sieh nur das Paar tief im Liebestraum,

sieh diesen Taumel, den Eros, den Faun,

der sich windet und lacht, voll Verlangen erwacht.

Der Bach der Begierde umspült sie sanft.

Da rollt sie, die Träne, Leidenschaft still,

weil es die Seele so will.

Tränen - Zeichen des Schmerzes

Sieh nur den Mann in dem Krankenbett,

sieh wie er leidet, sich windet!

Stark will er sein, doch der Schmerz hat die Macht,

stark muß er sein - hat er sich vorgemacht.

Da rollt sie, die Träne, Ohnmacht still,

weil es die Seele so will.

Tränen - Zeichen der Hilflosigkeit

Sieh sie, die Frau dort am Grabe steh´n,

sieh, wie sie wankt mit dem Winde.

Neben sich sieht sie die Zukunft geh´n,

kann nicht helfen, nur trösten, nicht lindern.

Da rollt sie die Träne, Verzweiflung still,

weil es die Seele so will.

Tränen - Zeichen des Lebens

Sieh das Kind, das Paar.

Sieh die Frau, den Mann.

Sieh uns beide dann an!

Laß uns tanzen und lachen,

laß uns auch trauern und klagen,

laß uns träumen und wagen,

und - gib den Tränen ihre Bahnen

denn - nur wer lebt - hat auch Tränen.


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Der Mond

Du - Mond,

der Spiegel meines Lebens,

der Spiegel meiner Seele,

der Spiegel meines Glücks.

Du kommst und vergehst,

um wiederzukommen,

bist mir nah,

bist mir so fern.

Ich seh’ zu dir auf,

verfolge deinen Lauf.

Laß mich mit dir ziehn`,

denn das Leben, die Liebe,

der Tag und die Nacht -

sie sind schön!

Du - Mond,

Bewahrer meiner Freude,

Bewahrer meines Glückes,

Bewahrer meiner Sehnsucht.

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Geliebter

Geliebter heißt Liebe,

heißt Freude,

heißt Schmerz.

Geliebter heißt Gemeinsamkeit,

heißt Zweisamkeit,

heißt Einsamkeit.

Geliebter heißt Sonne,

heißt Wärme,

heißt Licht.

Geliebter heißt Leidenschaft,

heißt Träume,

heißt Glück.

Du - mein Geliebter

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Ich mag

Ich mag den Morgen, mag den Tag,

ich mag den Abend und die Nacht.

Ich mag die Sonne , mag das Licht,

auch im Dunklen fürcht` ich mich nicht.

Ich mag das Leben, mag das Lieben,

ich

mag

mich

und

ich

mag

Dich!

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Der Morgen danach

Die Sonne müßte scheinen - vor Glück.

Der Himmel müßte weinen - vor Glück.

Die Vögel müßten jubilieren - vor Glück.

Knospen explodieren - vor Glück.

Doch Sonne, Regen, jubilieren, explodieren - alles ist weit.

Das alles kommt und geht, ob Glück, ob Trauer, Leid.

Das Leben ist der Morgen danach!

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Beim Schlafengehen

Nun der Tag mich müd gemacht,
Soll mein sehnliches Verlangen
Freundlich die gestirnte Nacht
Wie ein müdes Kind empfangen.

Hände laßt von allem Tun,
Stirn vergiß du alles Denken,
Alle meine Sinne nun
Wollen sich in Schlummer senken.

Und die Seele unbewacht
Will in freien Flügen schweben,
Um im Zauberkreis der Nacht
Tief und tausendfach zu leben.
 
 

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Träume
 
 

Beginne den Tag mit dem Traum der Nacht,

in dem Liebe erwacht,

Dich mit Wärme umgibt.

Beginne die Nacht mit dem Leben des Tages,

in dem Träume zu Leben werden.

Träume vom Leben,

lebe Deine Träume.

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Gestern, heute, morgen

Gestern, heute, morgen,

das Glück kennt keine Zeit,

es öffnet seine Arme,

nimmt Dich gefangen,

macht Dich für die Liebe bereit.
 
 
 

Gestern, heute, morgen,

die Liebe kennt keine Zeit,

sie fragt nicht nach: "Komm ich gelegen?"-

sie läßt Dich spüren,

läßt Dich erleben,

macht Herz und Augen weit.

Gestern, heute, morgen,

das Leben kennt seine Zeit,

Du weißt zwar, was das gestern brachte,

das heute lebst Du voll Erwarten,

die Zukunft - ist sie morgen schon vorbei?

Genieße gestern, heute, morgen!
Nutze die Zeit!

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Der Himmel in mir

Es ist die Tiefe Deiner Augen-

sie schafft den Himmel in mir.

Es ist das tiefe Vertrauen -

es schafft den Himmel in mir.

Du nimmst mich an die Hand,

führst mich in ein fernes Land,

gehst durch die Wolken

der Sonne entgegen,

gehst mit mir ohne Zögern


durch den dichtesten Regen.
 
 

Der Himmel in Dir

schafft den Himmel in mir!

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Tanz der Liebe

Tanz mit den Wolken,
tanz mit dem Wind,
in Deinen Armen
erwacht in mir das Kind.



Tanz mit dem Regen,
tanz mit dem Tau,
Du bist mir so nah,
wenn ich in den Himmel schau.



Tanz mit der Sonne,
tanz mit dem Mond,
ich atme das Leben,
das in uns wohnt.

Der Tanz des Lebens ist schön!

Laß uns zum Tanz gemeinsam gehen!

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Sehnsucht
 

Den Kopf voller Bilder und doch leer.

Das Herz voller Freude und doch so schwer.

Der Körper will schweben, doch drückt ihn die Last.

Die Sehnsucht ist Ebbe,

die Sehnsucht ist Flut.

Die Sehnsucht ist Trauer, gibt aber auch Mut.

Ich brauche die Sehnsucht zum Leben für mich.

Ich liebe die Sehnsucht, denn ich liebe - Dich.

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Der Schrei

DU BIST EINER VON UNS!
An der Hand Deiner Mutter dringst Du ein in die Welt,
die sich Dir mit verständnisvollem Lächeln entgegenstellt.


Deine Welt ist die Unsre, stets offen und frei,
solange Du tust, was für uns richtig sei.
Doch kehrst Du zurück in Dein Land,
haben wir schnell uns abgewandt.


Die Rückkehr ist stumm, doch wir hören sie laut.
Wir wenden uns um, sind damit nicht vertraut.
Deine Welt ist nicht Unsre, nicht offen und frei,
weil Du eben nicht tust, was für uns richtig sei.


DU BIST KEINER VON UNS!

Zauber


Zauber des Morgens, Deine Wärme an mir.


Zauber des Tages, die Nähe mit Dir.


Zauber des Abends, die Sehnsucht entfacht.


Zauber der Nacht, die Leidenschaft erwacht.

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Für Dich allein
 

Was ist die Liebe?
Sie gibt dir Schwingen, 
läßt Saiten klingen,
läßt Vögel singen.

Was ist die Sehnsucht?
Sie läßt dich träumen,
den Tag versäumen,

das Leben schäumen.


Was ist das Glück?
Es ist der Tag, der neu erwacht, 
der Sehnsucht, Liebe, Leben ist

und schweben, träumen, klingen.

Was ist das Leben?
Es läßt dich schweben,
die Liebe leben,
die Sehnsucht spüren,
das Glück erfühlen.

Liebe! Lebe!

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Das alte Jahr - ein neues Jahr
 

Gläser klingen, Chöre singen - ein Jahr geht vorbei.

Was bracht` es - das Jahr?

Es brachte Sorgen und Freuden.
Es brachte Liebe und Leiden.
Es brachte Hoffnung und Zukunftstraum.
Es brachte Leidenschaft und Gottvertraun.
Es brachte Leben!

Raketen steigen, Sterne tanzen den Reigen - ein Jahr beginnt.

Was mag es mir bringen?

Bringt es Glück und Zufriedenheit?
Bringt es Liebe und Zweisamkeit?
Bringt es Freude und Leidenschaft,
Gesundheit und Schaffenskraft?

Ich will die´s  Leben bezwingen,
will das Leben lieben und die Liebe leben!
 

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Bitte

Gib mir die Kraft für den neuen Tag!
Laß mich den steinigen Weg überstehn
Laß mich das Lachen des Kindes verstehn,
Laß mich die Sonne am Morgen sehn!

Ich will darum ringen,
will die Kraft aufbringen,
den Tag und die Nacht,
den Abend, den Morgen
mit all seinen Sorgen
- zu meistern!

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Sehnsucht

Sehnsucht ist mehr als Verlangen,
Sehnsucht ist immer auch Bangen.
Sehnsucht ist mehr als Begehren,
Sehnsucht ist achten, ist ehren.

Sehnsucht ist Lieben von Herzen,
Sehnsucht ist Kummer, sind Schmerzen.
Sehnsucht ist Hoffnung und Freude,
Sehnsucht ist Warten, sind Träume.

Ich habe Sehnsucht!

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Verwundet

Tief sitzt der Schmerz in mir,
tief in meiner Seele.
Schau ich zurück, ist in mir das Glück
vergangener Tage.
Blick ich zurück, ist in meinem Blick
ein Schmerz des Verletztseins, der Klage.

Ich schau gerade aus,
die Zukunft im Blick.

Was war - ist vorbei!

Ich schau gerade aus,
auf die kommende Zeit,
ich seh auch die Hand,
die in meiner verweilt.

Ich lebe mein Leben!
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Laß mich
 

Laß mich bei Dir sein,
  nur mit Dir allein.

Laß mich mit Dir sein,
  in den Tag hinein.

Laß mich tanzen, lachen,
  tausend Sprünge machen.

Laß mich schweigen, träumen,
  keinen Tag versäumen.

Laß uns lieben, leben,
  Kraft dem andern geben.

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Wenn Du da bist

Wenn Du da bist,
mir so nah bist
  - ist die Welt so heil.

Wenn Du hier bist,
nah bei mir bist
  - ist der Tag so hell.

Wenn Du mich liebst,
wie nur Du liebst
  - ist die Nacht so klar.

Wenn Du mich verstehst,
Hand in Hand mit mir gehst,
  - werden Träme wahr.

Weil Du da bist!
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Winternacht

Allein geh´ich durch den Abend,
allein durch den Schnee.
Allein mit meinen Gedanken,
allein, soweit ich seh´.

Leicht fallen weiche Flocken,
leicht wiegt der Wald im Wind.
Leicht ist mein Herz, die Seele,
leicht meine Träume, frei wie ein Kind.

Ich geh´mit Dir gemeinsam,
gemeinsam durch die Nacht

Ich spüre Deine Seele,
ich spüre Deine Liebe -
nicht nur in dieser Winternacht.

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Erinnerung

Bin ich in Deinen Armen
vergeß ich die Zeit.
Bist Du in meiner Nähe,
macht sich das Glück in mir breit.

Doch ich kann nicht vergessen,
was früher mir geschah.
Ich will nicht vergessen,
wie die Zeit vorher war.

Das Wissen um Vergangenes
läßt den Frieden erst zu.
Die Erfahrung der Jahre
macht erst schön dieses „Du“.

Ich werde nicht vergessen,
sondern mein Leben verbessern.
Ich muß nicht vergessen,
denn unser Leben lebt auch
von Erinnerung.

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Für meine Kinder

Leb wohl

Du machst Dich auf den Weg
in Dein Leben.
Du nimmst Dein Gepäck
in die Hand.

Wo führt es wohl hin,
dieses Leben?
Bleibt Dir Dein Weg ein Leben lang-
unerkannt?

Nimm mit meine Liebe
und mein Vertrauen!
Nimm mit auch die Kraft,
Dir Deinen Weg gut zu bauen!

Leb wohl auf dem Weg in Dein Leben!

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